Der “Bund” ist gerettet, der Widerstand hat sich gelohnt

Im Grossraum Bern werden auch in Zukunft zwei verschiedene Tageszeitungen erscheinen. Der traditionsreiche „Bund” kooperiert vom Herbst an eng mit dem Zürcher „Tages-Anzeiger”. Diese Entscheidung wurde heute kommuniziert. „Damit konnte das drohende Pressemonopol abgewendet werden, und das ist erfreulich”, erklärt der Berner Ständerat Werner Luginbühl, der zum Co-Präsidium des 16′000 Mitglieder starken Komitees „Rettet den Bund” gehört.

„Der neue ‚Bund’ ist und verdient eine echte Chance”, findet Grossrat Christoph Stalder, ein weiterer Co-Präsident des Komitees. „Wir appellieren an die Tamedia als Eigentümerin, dieser Kooperation auf Jahre hinaus eine faire Chance zu geben”, sagt Mark Balsiger, der das Komitee initiierte und die letzten Monate koordinierte.