Die Aare ist bebadbar: Unser neues Liebhaberprojekt

Zahllose Bernerinnen und Berner lieben die Aare. Nichts ist im Sommer schöner als ein Schwumm im erfrischenden Wasser! Der Gang zur Aare ist Kult, genauso wie Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) für viele Leute zur Kultfigur wurde. «Die Aare ist bebadbar» ist eine Aussage von ihm, die nachhallt und Freude macht. Wir fanden uns flugs in der Rolle des T-Shirt-Produzenten. Die Geschichte dahinter ist auf der #bebadbar-Website nachzulesen, dort können einzelne T-Shirts auch bestellt werden. Der allfällige Gewinn dieses Projekt geht an den «Sleeper», der in Bern eine Gassenküche und Notschlafstelle betreibt.

Die Medienmitteilung zum Start des Projekts

Aus der Corona-Phase gibt es dieses eine Zitat, das nachhallt: «Die Aare wird bebadbar sein.» Es stammt von Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Kaum war die Aussage gefallen, ging ein hörbares Aufatmen ging durch die Bundesstadt. Der Berner Sommer 2020 ist gerettet!

Die ersten «bebadbar»-Ideen waren schnell geboren. Eine davon wurde realisiert: Ab heute sind die T-Shirts im Handel. Die Kollektion besteht aus je einem Modell für Frauen und Männer, und zwar in vier bzw. fünf Grössen sowie in zwei verschiedenen Farben: Smaragd für die Frauen, denim blue für die Männer. Das Zitat mit Kultpotenzial prangt auf der Brust: «Die Aare ist bebadbar.» Auf das Konterfei von Daniel Koch wurde verzichtet. Dem Corona-Delegierten des Bundes wäre das unangenehm, er ist kein Posterboy. Über das Projekt ist er seit Langem informiert.

Initiant der kleinen «bebadbar»-Kollektion ist der Berner Politik- und Kommunikationsberater Mark Balsiger. Er ist nach eigenen Angaben seit Jahrzehnten passionierter Aareschwimmer und hat heuer die Saison am 3. April begonnen. «Die Aare löst schon bei ihrer Nennung viele gute Erinnerungen aus. Das nehmen wir mit diesem Liebhaberprojekt auf. Nach dem Lockdown light braucht es wieder viel mehr positive Energie und Lebensfreude», erklärt Balsiger. Davon profitieren das regionale Gewerbe und eine soziale Institution.

Die «bebadbar»-T-Shirts generieren Wertschöpfung im Kanton Bern. Das gilt sowohl für ihren Druck wie den Verkauf. Olmo, ein Kleidergeschäft in Bern, verkauft die kleine Kollektion in seinen Läden und via Online-Shop. Wenn das Gewerbe dank den T-Shirts für die neue Aaresaison mehr Schub erhält, ist das ein schöner Effekt.

Der allfällige Gewinn aus dem Projekt geht an den «Sleeper», der in der Bundesstadt eine Notschlafstelle und Gassenküche betreibt. Wegen der Corona-Krise ist er in eine prekäre finanzielle Situation geraten. Eine Schliessung wäre sehr schade, zumal diese Institution seit vielen Jahren wichtige Arbeit leistet.

Kontakt:

Mark Balsiger
mark.balsiger@border-crossing.ch
079 696 97 02

Nachtrag: Dank einer regen Nachfrage nach den T-Shirts konnten wir der Notschlafstelle schliesslich 1200 Franken überweisen.