Rettet den “Bund”

Im Dezember 2008 läutete das Totenglöcklein für die Berner Traditionszeitung “Der Bund”. Die Tamedia AG als Inhaberin brachte als Option u.a. den Zusammenschluss mit der “Berner Zeitung” ins Spiel. Ein Teil Berns reagierte aufgebracht, der “Bund” gehöre zu Bern wie das Münster und die Aare, wurde argumentiert.

Innerhalb weniger Tage lancierte Border-Crossing-Geschäftsführer Mark Balsiger das Komitee “Rettet den Bund”, der Widerstand konnte schnell gebündelt werden, hinter den Kulissen wurden Gespräche aufgenommen. Im Co-Präsidium des Komitees vereinten sich rund 50 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport. Insgesamt zählte es schliesslich 16’500 Mitglieder. Der Kampf gegen das “Aus” der im Grossraum Bern tief verwurzelten Tageszeitung wurde mit Hunderten von Kleinspenden finanziert. Das Team von Border Crossing leistete insgesamt rund 1’200 Stunden Gratisarbeit (entspricht 7 Monaten Arbeit eines 100-Prozent-Pensums).

Im Mai 2009 entschied Tamedia, den “Bund” weiterhin herauszugeben, redaktionell stark unterstützt durch den “Tages-Anzeiger” aus Zürich. Der kraftvolle Widerstand des Rettungskomitees war womöglich mitverantwortlich für diese Entscheidung.

Was Border Crossing machte:

  • Lancierung, Aufbau und Pflege des Komitees “Rettet den Bund”
  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kampagnenmanagement (online und offline)
  • Koordination mit Co-Präsidium und Tamedia
  • Kreation aller Werbemittel und Medien
  • Akquise von Spenden

www.rettet-den-bund.ch